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Mit
"Mamani", dem Album, wurde die "Mit
Dir"-Duettpartnerin und FK-Allstars-Sängerin zur gefeierten
Solokünstlerin. In jeder Hinsicht, also musikalisch, persönlich
aber auch politisch, angenommen, anerkannt und angesehen. Ihre
großartig gespielten und gesungenen Botschaften, egal ob zu
zwischenmenschlichen oder gesellschaftlichen Themen, finden immer
mehr echte Fans - bislang haben fast 140.000 davon das Album
gekauft. Mit "Mamani", der ersten Tour mit großer Band
und Gästen, erreichte die singende Sensation sogar noch mehr.
Nicht nur an Besucherzahlen und Kritikerlob, sondern auch an
Intensität und Intimität. Als sie noch näher, noch direkter zum
dritten und vierten Mal auf ausverkaufte Tour ging, mit ihrem
"Acoustic Set" nämlich, feierte man sie schon als
"Gebieterin über Soul und Hip Hop" (Hamburger
Abendblatt) oder die "Queen aus Berlin" und sowieso
"Soul-Diva" (young miss). Mit "Mamani Live",
der DVD und dem Live-Album, krönt Joy Denalane ihr
Debüt-Projekt. "Jetzt ist diese Kampagne endlich zu
Ende", sagt sie selbst. "Es ist viel passiert in meinem
Leben, als Frau, als Mutter, als Künstlerin - und dieses
Live-Album / DVD sind deshalb in mehrfacher Hinsicht ein sehr
guter Abschluss."
Die
"Mamani Live"-DVD präsentiert eine oft dramatische,
immer hoffnungsvolle Affäre in drei Akten. Der dritte Teil ist
ein 20-minütiger "Backstagereport", der Fans im
Interview und die Band hinter den Kulissen zeigt. Teil Zwei zeigt
ein Interview, das einen inhaltlichen Bogen von Joys Kindheit zu
ihrem jetzigen Leben spannt. Das Kernstück bildet sicherlich ein
Konzertmitschnitt, ganze 100 Minuten lang, der das letzte "Acoustic
Set" vom 11. März 2004 im Berliner Tränenpalast mehr als
nur dokumentiert. Intim und geschmackvoll in Szene gesetzt, in
einem strahlenden Oberteil, das ihr Max erst wenige Stunden vor
dem Auftritt besorgt hatte, gibt die "Diva von Nebenan"
ihr Bestes. Sie singt besser denn je, selbstsicher und
klangbewusst. In jeder Note hört man Wahrheit und Wärme, fühlt
man mit ihr und dadurch sich selbst. Ihre Musiker, angefangen mit
Gitarrist und MD Frank Kuruc über Fontaine Burnett am Bass und
Dalma Lima an Percussion, Matteo Scrimali am Schlagzeug oder auch
dessen Bruder Lillo Scrimali am Fender Rhodes und manchmal
Sebastian Studnitzky an der Trompete, unterstützen sie dabei aufs
einfühlsamste. "Ich merke immer mehr, dass ich die Bühne
nicht verlassen werde", sagt Joy. "Die Bühne ist mein
Zuhause." Wer das bisher noch nicht gewusst hat, merkt es
spätestens durch diese DVD und dem Live-Album. Was sich im "Mamani
Intro" ankündigt, im Soul-Groove von "Was auch
immer" oder bei "Sag’s mir" bestätigt, bei
gewissensdurstigen Songs von "Miscommunication" über
"Im Ghetto von Soweto" bis "Höchste Zeit"
(erste Single, VÖ: 4.10.) manifestiert, einen bei den
melancholischen "Fragen" oder beim mitreißenden Cover
von "Sign O The Times" bewegt, sind die Präsenz und die
Persönlichkeit einer Frau, die ihr Menschsein nicht der Kunst
geopfert hat. Im Gegenteil: Joy Denalane wird auf der Bühne
besser und größer, als die Summe ihrer Teile, die
personifizierte "Mamani".
"Ich
schaue mich nicht gerne an", meint Joy und lacht dabei,
irgendwie bescheiden, aber auch ganz schön frech. "Ich find
mich auch eigentlich nicht so wichtig, dass ich mich Zuhause auch
noch im Fernsehen angucken muss. Ich hatte einen Rohschnitt vom
Konzert, den ich mir direkt danach kurz mal zwei Minuten lang
angesehen habe - und dann nie wieder. Als ich das Konzert dann im
Schnitt gesehen habe, war ich echt zufrieden. Es ist eine gute
Mischung. Wie gesagt, das Live-Album und die DVD sind der
krönende Abschluss. Jetzt ist es auch wirklich Zeit wieder nach
vorne zu schauen. Zu anderen Dingen. Und natürlich zur nächsten
Platte." Es wird immer besser. Und es bleibt spannend.
Text:
Four Music
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Infos: www.joydenalane.com |