Was
zieht einen neuzehnjährigen, auf Barbados geborenen jungen Mann
in die Schweiz? Zuerst, weil es das Land seiner Mutter ist und
sich der junge William White in der Welt umsehen wollte, aber hier
ein neues, erst ungewohntes zu Hause findet. Kulturschock. Dann,
weil er zur Universität gehen will. In den Augen der Eltern etwas
Ernsthaftes und kann mit ihrem Segen Barbados verlassen. Doch nach
der Armee und neben dem Studium, beginnt die musikalische Laufbahn
von William White konkrete Formen anzunehmen, die mit seinem im
August erscheinenden Debüt „Undone“, nun den ersten
persönlichen Höhepunkt darstellt. „Undone“ ist ein Album
voll schöner und positiver Energie auf Pfaden, die William White
musikalisch bis dato beschritten hat.
William
White wächst auf der väterlichen Farm in der Karibik auf. Die
Mutter liebt klassische Musik, der Vater die Ruhe und William
liebt es zu singen. Seine Art sich dem Vater etwas zu entziehen
und seinen eigenen persönlichen Raum zu schaffen. William
entdeckt nach und nach die unterschiedlichen Formen und Farben der
Musik. Beethoven durch seine Mutter, die einheimischen Sounds und
Beats, die großen Funk- und Soul-Legenden. Bob Marley and Wailers,
Marvin Gaye, Sam Cooke, Curtis Mayfield und “jeder war Kung Fu
Fighting“mit Jimmy Cliff. Neben der „schwarzen Musik“
bringen seine Schulfreunde William White zu Rock wie Guns’n’Roses
oder AC/DC. Er ist begeistert von so viel Druck. An Country findet
er die Art der Texte großartig, „die doch so viele, intensive
Geschichten erzählen können“. Im Alter von zwölf schreibt
William White seine ersten eigenen Songs. Er singt bei den „The
Five Of Hearts“ den Solo-Tenor, eine Accapella Band, die u.a.
Songs von The Four Tops oder Sam Cooke interpretieren. Die erste
Bühnenerfahrung und die Möglichkeit ein paar eigene Songs für
die Band beizusteuern. William merkt langsam, dass etwas mit ihm
passiert, erkennt aber noch nicht die Bedeutung. Heute kann er mit
„Undone“ diese Entwicklungen auf musikalischer Ebene erklären
und ausdrücken. William White ist zu einem Musiker geworden, der
sich zwischen Singer/Songwriter-Folkpop und Soul bewegt.
Nach
dem College beginnt William White sein Studium in der Schweiz und
betrachtet die Musik erst als ein intensives Hobby. „Ich habe
damals für mich noch nicht gewusst, ob das alles richtig ist.
Hatte aber damit Möglichkeiten es vorsichtig heraus zu finden“,
meint William White heute dazu. Er schreibt Songs, spielt und
singt für bis zu vier Bands, die so unterschiedlich sind und von
Reggae über Rock, Funk, Folk bis Punk reichen. Er beendet das
Studium und findet sich kurze Zeit später in der Rockband Liz
Libido wieder. Die Band schafft nicht den ganz großen Sprung. Liz
Libido lösen sich nach zwei Veröffentlichungen auf! Der Weg für
William White als Solokünstler ist frei!
Eingeschworen
im Glauben an die Kraft der Musik, seiner Musik, will William
White seine erste Platte machen. Ohne großes Kapital, ohne
Plattenfirma im Rücken, nur mit Hilfe von Freunden geht es an die
Arbeiten zu „Undone“. Das Album wird aus eigener Hand
produziert, die Songs arrangiert und eingespielt. Williams Frau
kümmert sich um das Artwork, dann werden die ersten fertigen
Alben an einen Schweizer Independant Vertrieb gegeben. Die Songs,
die sich nun irgendwo zwischen Jack Johnson und Ben Harper
bewegen, überzeugen. William White und seine Frau übernehmen
selbst die gesamte Promoarbeit zu „Undone“. Das Radio ist von
der Qualität der Songs überzeugt und honoriert dieses mit
großen Playlisten. Das Album, die Schönheit der Musik und ihr
persönlicher Einsatz begeistert auf ganzer Linie.
William
White kommt nun mit seiner Musik zu uns. Mit „Undone“ hat
William White ein Album geschaffen, das in bester Singer/Songwriter
Tradition verzaubert, karibische Einflüsse spiegelt, auf gekonnte
Weise Elemente aus Pop, Rock, Funk und Jazz mischt und verpackt
ist in ein sehr persönliches, natürliches und bewegendes
musikalisches Statement, mit einer „real roots message“!