TITIYO
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TITIYO gehört seit den späten Achtzigern zu den erklärten Lieblingen der schwedischen Popszene, ihr Song Man In The Moon war der meistgespielte Song im schwedischen Radio 1989 und 1993 eroberte sie die Charts erneut mit dem Aretha Franklin Cover Never Let Me Go. Drei schwedische Grammys gehen auf das der Halbschwester Neneh Cherrys, einer davon für ihr letztes Album Extended, für das Eagle-Eye Cherrys, mit dem TITIYO ebenfalls entfernt verwandt ist, einige Songs schrieb. Bei uns liebt man TITIYO vor allem in Insiderkreisen, in ihrer Heimat Schweden ist sie bbereits ein Superstar und legt mit Come Along ihr viertes Album vor. Das sahnte dafür auch schon satt in den schwedischen charts ab und errang eine Platzierung auf der 1 der Albumcharts. Die Single Come Along stellte mit über 1000 wöchentlichen Airplays sogar einen historischen Rekord auf, eroberte folglich für Wochen den Platz 1 der Airplay-Charts, ging auf 5 in die Single-Charts, auf 2 in die Dance-Charts und brachte es in alle skandinavischen Charts. Come
Along bezeichnet einen Schwenk in der Musik TITIYOs, denn zu den
urbanen R&B-Sounds ihrer bisherigen Wurzeln gesellen sich nun auch
rockige Gitarren und Grooves. "Die meisten Künstler tendieren dazu,
ih ihrem festgefahrenen Genre festzukleben, wo sie sich sicher fühlen.
Das habe auch ich getan. Aber durch ein paar gute Freunde habe ich die
Alben von Soundgarden und Chris Cornell, Jeff Buckley und Teadiohead
kennengelernt. Da bekam ich das Gefühl, als hätte ich etwas verpasst,
" gesteht TITIYO. Eines der Alben, in die sie sich unsterblich
verliebte, war zum Beispiel Paus, das Cardigan-Chef Peter Svenson
und der Frontmann der schwedischen Rocklegende Kent, Joakim Berg
aufgenommen hatten. "Ich liebe das Paus-Album so sehr, dass ich am
liebsten eine englische Version daraus gemacht hätte," so TITIYO.
Stattdessen hatten die beiden Masterminds einen anderen Vorschlag. Come
Along ist wirklich alles andere als ein Standard-R&B-Album. Zwar
wurzelt die Single COME ALONG auf sehr angenehme Weise in dem
Grooves und Beats der Black Music, aber schon Tracks wie 1989
bringen ein modernes, schwingendes Pop-Flair ins Spiel, das mit
souveränen Songstrukturen aufwarten kann. Zugleich ein zeichen dafür,
wie vielseitig TITIYO ihre Stimme und ihren ihr eigenen Rhytmus ausspielt.
Love Has Left Your Eye überzeugt zum Beispiel mit leicht
bluesigen Anklängen, die von der spannungsgeladenen und doch wieder
weich-warmen Produktion zu einem Glanzstück zeitgenössischer Popmusik
werden. TITIYOs Gesang macht zudem deutlich, dass es für Soul nicht
zwangsläufig klassische Soul-Arrangements braucht. Zumindest aber klingt Come
Along so gar nicht "schwedisch" (wenn es dann so etwas
gibt), sondern wie die Essenz aus US-Amerikanischer Musikkultur
destilliert.
Weitere Infos bei WEA Offz.Homepage: TITIYO
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