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Jason Perry - vocals *
Mark Chapman - guitar *
Dan Carter - bass *
Adam Perry - drums *
Giles Perry - keyboards 


Lauter, besser und phatter denn je - die Pop/Punk/Funk-Maestros 'A' sind zurück. Und dieses Mal meinen sie es ernst. "Hi-Fi Serious" heißt ihr neues Werk, ein explosives und hyperaktives Derivat aller Dinge, die den Rock'n'Roll zu einer so großartigen Sache machen.
Trotz ihres spektakulären Debüts "How Ace Are Buildings" von 1997 gehören 'A' noch immer zu den bestgehütetesten Geheimnissen in der populären Musiklandschaft. Ein Umstand, der sich nun endgültig ändern wird. Ihre neue Single "Nothing" z.B. ist eine Ansammlung krachender Riffs, elektronischer Beats und ansteckender Melodien. Für 'A' ist "Hi-Fi Serious" ein definitiver Sprung nach vorn in die unmittelbare Nähe der führenden Acts des Genres.
"Unser Songwriting hat sich extrem gesteigert", stellt Bassmonster Dan Carter klar. "Jasons Gesang entwickelte sich enorm, und so mussten wir anderen einfach nachziehen. Alles musste besser, größer werden. Wir wollen nicht mehr nur eine kleine englische Band sein. Unser Ziel ist es, internationale Stars zu werden." 'A' geben tatsächlich alles, um dies zu erreichen. Die Entscheidung, in den ICP Studios in Brüssel aufzunehmen, war nur ein weiterer Schritt in diese Richtung. 
Die fünf Musiker traten in 27 Ländern auf, um ihre zweite - fast schon auf kriminelle Weise übersehene - CD "Monkey Kong" zu promoten. Gleichwohl hat der aufgrund seines exzentrischen Golfkäppis und eines bizarren Tanzstils nicht zu ignorierende Frontmann den Enthusiasmus für das Leben "on the road" längst noch nicht verloren. "Es war unglaublich", erinnert sich Jason, "den einen Tag spielten wir in einem überfüllten 
Fußballstadion in Ostdeutschland, am nächsten war es nur vor fünf Figuren irgendwo im Mittleren Westen der USA. Danach ging es an die Westküste, wo wir in gigantischen Arenen vor über 20.000 rasenden Fans rocken durften..."
Währendessen ging in Europa eine echte Renaissance in Sachen Rockmusik über die Bühne. Dank US-Bands wie Linkin Park, Blink 182 und Papa Roach galten härtere Gitarrensounds auf einmal wieder als cool. Die Szene scheint nun doch bereit für 'A' zu 
sein, die mit ihren bisher besten Kompositionen endlich den ihnen gebührenden Status einnehmen können.
"Wir sind schon so lange zusammen ohne uns je verstellt zu haben. Allerdings waren wir in England immer so etwas wie Außenseiter", erregt sich Jason. "Die Leute haben uns 
angeschaut und gesagt: ‚Ihr kommt wohl aus Kalifornien'. 
Inzwischen tragen sehr viele Leute hier ähnliche Klamotten wie wir, und die Kids stehen auch wieder auf Rockmusik. Der Wind hat sich gedreht - und zwar zu unseren Gunsten."
Mit "How Ace Are Buildings" stellten sich 'A' der Welt als eine Gruppe vor, die von nicht zu bremsender Energie angetrieben wird. Elektrisierender Punk-Pop wie "Foghorn" oder 
"Five In The Morning" bildete eine homogene Einheit mit klassischen Sommer-Songs wie "Fistral" und "House Under The Ground".
Es folgte das selbstbewusste "Monkey Kong" mit dem vielleicht bekanntesten 'A'-Song bisher: "Old Folks". Auf diesem Album gestalten 'A' ihren Sound entschieden variabler. So durften die Fans sich in den Studio-Experimenten von "Jason's Addiction" oder den Hardcore-Elementen von "Don't Be Punks" aalen. Währenddessen avancierte "I Love Lake Tahoe" - der sommerlichste Song, der je über ein Ski-Paradies geschrieben wurde - zum Hit auf dem europäischen Festland. Der auf "Monkey Kong" zu hörende Eklektizismus legte den Grundstein für alles, was danach kommen sollte.
Fast durchgehend auf Tournee haben 'A' von "Reading" bis zum "Bizarre" schon so gut wie jedes große europäische Festival beehrt. Außerdem teilten sie sich bei gemeinsamen 
Konzertreisen die Bühne mit Bands wie Blink 182, Feeder, Ash, The Offspring, der Bloodhound Gang und sogar Faith No More. 
Ihre explosive Live-Show dokumentierte die Band schließlich mit dem Mini-Album "Exit Stage Right".
"Hi-Fi Serious" ist nun das definitive 'A'-Album. Es präsentiert u.a. ansteckende Emo-Punk-Vibes in "Pacific Ocean Blue", bzw. "Something's Going On" sowie mächtig metallische Gitarrenriffs bei "Nothing" oder "Shut Yer Face". Außerdem bringt es einen erstaunlich ambitionierten Titeltrack, welcher eine perfekte Melange aus Psychedelic-, Progressive- und Punk-Rock darstellt. Eine weiteres Highlight ist das amüsant skurrile "Starbucks", das wohl kaum als neuer Werbesong für die sich mittlerweile weltweit ausbreitende US-Coffeeshop-Kette auserkoren werden dürfte...
'A' sind seit früher Jugend Van-Halen-Fans. Ein Einfluss, der speziell bei "The Distance", mit einem stark an Eddie Van Halen erinnernden Solo von Gitarrist Mark Chapman, zu orten ist. Der Rest der Band wollte nach einem langen Studiotag endlich ein paar belgische Bierchen zischen und drängte den schweigsamen Mark, seinen Part schnell noch einzuspielen. 
Woraufhin dieser das "Solo seines Lebens" auf das Griffbrett zauberte. Es verschlug allen Anwesenden schlichtweg die Sprache, und sie standen mit verknoteten Fingern vom 
Luftgitarre-Spielen da. Ein Moment, der glücklicherweise im Bild festgehalten und für alle Fans auf der bald erscheinenden ersten 'A'-DVD nach zu verfolgen sein wird.
Trotz seiner vielen Verpflichtungen mit 'A' liebt Jason es, mit Freunden auszugehen und sich neue Gruppen anzuschauen. 
Eines Abends in Philadelphia lud ihn sein Kumpel Jimmy Pop von der Bloodhound Gang dazu ein, einen Freund und seine kleine Band bei einem ihrer Auftritte zu besuchen. 
"Wir landeten dann allerdings in einem ausverkauften Football-Stadion, und die "kleine Band" entpuppte sich als 'N Sync. Coole Typen übrigens", freut sich der 'A'-Mann. "Wir 
waren in der ersten Reihe mit zigtausenden zwölf-jährigen Mädchen im Rücken und wirkten völlig deplaziert. Die Girls dachten bestimmt, wir wären Roadies oder so etwas. Joey Fatones Schwester drückte mir ein paar Lärmschutz-Stöpsel in die Hand und meinte: "Die wirst Du brauchen, Jaze!", aber ich habe sie natürlich nicht reingesteckt. Wir sagten alle "Nein danke". Bei einem 'N Sync-Konzert stopfen wir uns doch nichts in die Ohren...' Dann gingen die Lichter aus, die 80.000 Fans fingen an zu kreischen, und ich dachte nur "Oooh Shiiiiiiit!"
Mit "Hi-Fi Serious" werden die fünf Briten ihre bisher größte Tour starten, schließlich haben sie weiterhin jede Menge unerfüllte Wünsche und Ambitionen: "Ich will mir einen 
Swimmingpool leisten können", lacht Jason.
 

Am 28.06.02 war MTV Campus Invasion in Potsdam und Hoobastank waren dabei...

 

 

 

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