DER JUNGE MIT DER GITARRE

DER JUNGE MIT DER GITARRE

Ein junger Mann schnappt sich eine Gitarre und fängt an zu singersongwriten. Billy Bragg und die guten Momente von Harald Schmidt. Die Menschen flippen aus. Polarisierte Massen. Keiner verlässt den Saal ohne Meinung!

Dahin gehen wo es weh tut und schon wieder weiter gezogen sein, wenn die Raab Blockxx denken: „Uiii, das ist aber lustig.“
Was wird man als Sohn eines Pastoralreferenten, Predigers und Organisten?
Vielleicht nicht gleich „Der Junge mit der Gitarre“, aber man versteht, daß Musik mehr bedeuten kann, als einfach nur nett zu sein. Es gibt etwas zu sagen, hier ist die Meinung, bitte einschalten, abschalten ist woanders! Bei „Ficken fürs Volk“ ist er „Dagegen“ und wenn „Nur die Liebe zählt“, kann es sein, dass „Sie weint“, denn „Sie ist anders“ und will wie er nur „Meer sehn“. „Bin ich Jesus? Mein Name ist Tobias und ich bin nicht der Messias.
Sollte ich es sein sag ich dankend nein!“ Noch Fragen?

Nach einer klassischen Gitarren Ausbildung, einem Jazzstipendium in Texas, abgebrochenem Psychologiestudium, 1,5 Jahren als A&R im Wohnmobil, Elvin Dust und 2 Volvo 66dl wurde er das, was er eigentlich immer war: „Der Junge mit der Gitarre“.
Der erste, jetzt schon Biographie verdächtige Auftritt findet 1998 auf der „Speakers Corner“ des Bizarre Festivals statt. Die Resonanz ist so groß, dass er auf die Frage, wer er denn sei, mehr aus Verlegenheit sagt: Der Junge mit der Gitarre
Das Bizarre bleibt auch in den folgenden Jahren seine Heimat. Von 1999 bis 2001 ist DJMDG die „P&S Pausenband“. Immer wenn die Bands auf der Hauptbühne Umbaupause haben, legt DJMDG am P&S Stand los. Höhepunkt war der Auftritt nach den Foo Fighters 2001, wo sich 1500 Leute vor seiner 2x2 qm Bühne einfanden und ihn danach Minunten lang auf Händen trugen. Insgesamt hatte DJMDG in vier Jahren mehr Stagetime als jeder andere Künstler auf dem Bizarre. Zusammen dürften wohl schon knapp 100 Konzerte mit unterschiedlichsten Bands im ganzen Bundesgebiet auf die Kappe des Jungen mit der Gitarre gehen.
Interessant war der Auftritt vor Beautifull South Dez. 00, wo DJMDG vor 2500 „Normalos“also „No Bizarres“ voll überzeugen konnte und sich somit eine seiner wichtigsten Thesen bestätigte:
„Meine Sparte ist das Leben. Ich bin kein Interpret, ich bin ich selbst. Ich BIN der Junge mit der Gitarre, kein Überbau! Ich bin das, was jeder kennt, und doch so viele vergessen haben. Ich bin das Mensch gewordene Produkt. Nicht umgekehrt. Meine Zielgruppe ist jeder und Dank an alle“ The Sky is the Limit.

Nachdem er schon einige Zeit mit Annette Humpe zusammen arbeitete, ist er jetzt mit Produzentenlegende Chris von Rautenkranz (Blumfeld, Tocotronic, Die Sterne etc.) zusammen gekommen. Man kann sagen, Sie haben sich gefunden.
Im Gespräch entwickelt man immer mehr Bilder in seinem Kopf. Der kuschelnde Pitbull? Alles was du willst, wenn es eine Mischung aus „zu beißen“ und „das am Hals der Geliebten tun“ ist.
Wurde es nicht alles immer langweiliger in der letzten Zeit? Generation „Eier kraulen“. Das könnte vorbei sein; denn „Der Junge mit der Gitarre“ will mit deiner Freundin knutschen und dich gleichzeitig glücklicher machen. Wie schwer ist das denn, bitte?

Es ist keine Religion, aber es ist verdammt nah dran!

 

Offz. Homepage: www.djmdg.de 

 

Die edel music AG führt als erste Tonträgerfirma in Deutschland die Single-CD ein. Das neue Format, das im Handel für 2,99 Euro angeboten werden soll, enthält, wie seinerzeit die Vinyl Single, einen aktuellen Top-Titel plus einen Zusatztrack und wird in einer praktischen und umweltfreundlichen Stecktasche angeboten. Die erste auch als Single CD erscheinende CD ist "MEER SEHN" von DER JUNGE MIT DER GITARRE.
DER JUNGE MIT DER GITARRE - MEER SEHN Single: MEER SEHN

VÖ: 15.07.02

edel

 

CD-Vorstellung

 

NEWS AUGUST

DJMDG Live@Bizarre Festival 2002 in Weeze

DJMDG - Der Jesus mit der Gitarre - oder doch nicht?

Die Frage "Bin ich Jesus?" ist nach dem Liveauftritt von DJMDG beim diesjährigen Bizarre Festival nicht mehr zweifelsfrei zu verneinen. Auf einer 3x3 Meter Bühne beim L'Tur Stand tat sich abseits der grossen Bühnen dementsprechend auch Erstaunliches, Tobi aka DJMDG aka Jesus Messias erstrahlte während seines Auftritts im hellen Licht und bewegte sich abschliessend schwebend über die begeisterten Publikums-Jünger, alles Einbildung, alles Quatsch? Schaut selbst und überzeugt Euch: Es ist keine Religion, aber es ist verdammt nah dran!


DJMDG - "Bin ich Jesus?" Live auf der L'Tur Bühne auf dem Bizarre Festival 2002:

ISDN     MODEM

 

DJMDG - DER JUNGE MIT DER GITARRE - HALLO WORUM GEHTS ICH BIN DAGEGEN Single: HALLO WORUM GEHTS ICH BIN DAGEGEN

VÖ: 14.10.02

edel

Holt Euch die Flashcard

 

CD-Vorstellung  (Reinsehen und reinschauen.)

 

DJMDG - DER JUNGE MIT DER GITARRE -  DAGEGEN ALBUM: DAGEGEN

VÖ: 4.11.02

edel

 

CD-Vorstellung

 

Presseerklärung von Tobias Schacht "Der Junge mit der Gitarre" bezüglich seiner Teilnahme am deutschen Vorentscheid zum Grand Prix de la Chanson am 07.03.03 in Kiel:

Der Grand Prix ist eine Chance. Eine sehr große Chance. Es ist die Chance auf die ganz große Öffentlichkeit. Es ist die Chance, ein Thema zu sein. Doch ist es nur das? Für manche ist es das schon. Das haben die letzten Jahre gezeigt. Der Grand Prix war teilweise nicht mehr als eine peinliche Freakshow. Corinna May tat mir letztes Jahr nur noch leid. Aus Mitleid gewählt, mit Hohn verabschiedet. King for a Day, Fool for a Lifetime. Dankeschön!

Nein, wäre es nur das, ich wäre nicht dabei. Das allein würde mich nicht reizen. Was mich reizt, ist etwas völlig anderes. Es ist die Chance auf eine einzigartige Aufgabe. Die Aufgabe, ein Lied für nur einen Abend - vielleicht zwei - zu schreiben. Ein Lied, das etwas über die Zeit sagt. Etwas, das Konsens erfährt. Die Aufgabe, Deutschland vor ganz Europa zu repräsentieren - ein Botschafter zu sein. Es ist eine diplomatische, wenn man es so will, eine politische Aufgabe.

Doch wollen wir nur der Hofnarr sein, uns die Klischees um die Ohren hauen, indessen die andere Fraktion in Blödelei versinkt? War "Ein bisschen Frieden" nicht auch ein politisches Lied? Sicher ein naives Lied, aber ist der Wunsch nach Frieden nicht immer naiv, gerade in der Politik unserer Zeit? Nun ja, würden die Deutschen Elmar Brandt ins Rennen um die Europäische Krone schicken, hätte auch dies eine politische Botschaft: Wir verlachen, wen wir wählen. Wie passend - zum Grand Prix.

Doch mal im Ernst. Ich habe mich entschlossen, diese Aufgabe anzunehmen. Ich will gewinnen. Es gibt kein Hintertürchen, keinen Fluchtweg mit der Aufschrift "War doch eh nur Spaß". Wenn man seine Musik aus seinem Herzen heraus macht, dann sollte man sie dort spielen, wo sie am meisten Aufmerksamkeit findet. Ich habe ein Lied geschrieben, das inhaltlich dem entspricht, was mir dieser Abend bedeutet. "Die Seite wo die Sonne scheint". Denn nie war das Licht größer, als es am 07.03. in Kiel auf mich scheinen wird. Und darauf freue ich mich!

Und wenn mich etwas ganz besonders freut, dann ist es die Tatsache, dass mich mein Vater an diesem Abend am Klavier begleiten wird. Auch das macht den Grand Prix zu einer ganz besonderen Chance. Die Chance, meinem Vater eine Welt zu zeigen, die er nicht kennt. Und in die er vielleicht auch gar nicht will. Doch an meiner Seite begibt er sich hinein und begleitet mich. Dafür danke ich ihm sehr und hoffe, wir werden viel Spaß an diesem Abend haben. Wir gehen mit einem Titel an den Start, den wir uns selbst erarbeitet haben und der uns etwas bedeutet. Vielleicht etwas naives, und vielleicht gerade deshalb einmal ernst zu nehmen.

Die Identifikation ist jetzt da! Wir können nur gewinnen! Wieviel, wird sich entscheiden. Ich bin gespannt!

Hochachtungsvoll
Der Junge mit der Gitarre

 

Alle Teilnehmer vom "Countdown Grand Prix Eurovision 2003" hier.

 

 

Von DJMDG war Tourauftakt 2004 in Berlin. Fast zwei Stunden dauerte das Konzert und je später es wurde um so besser war die Stimmung...

DER JUNGE MIT DER GITARRE

 

Affekt - eine starke, meist unkontrollierte Gemütsbewegung. Ausgelöst durch Ereignisse, die eine Person in ihren persönlichen Bedürfnissen berühren.

So erklärt das Wörterbuch den Titel des neuen Albums des Jungen mit der Gitarre.

“Im Affekt ist ein Befreiungsschlag. Ausgelöst durch den Entschluss, mich nach dem Grand Prix endgültig von jeder Fremdbestimmung zu lösen. Das Album will sagen: Ich bin, was ich sein will, weil ich sein darf, was ich bin.“

Zufrieden und erleichtert blickt der Junge auf eine intensive Produktionszeit mit alleiniger Verantwortung zurück. Sie ist das Resultat richtiger und konsequent umgesetzter Entscheidungen in der jüngsten Vergangenheit von Tobias Schacht.

Rückblick:

Wie er heißt und wer er sei, wollte das Publikum 1998 im Speakers Corner des Bizarre Festivals von ihm wissen - “Der Junge mit der Gitarre!“ kam es von der Bühne zurück - und der Name wurde Programm. Mit dieser einfachen aber erfassenden Botschaft gelang es dem Sohn eines Pastoralreferenten und Organisten, in den ersten Jahren das Publikum auf über 150 Gigs vom Support Act über Festivals bis hin zur Straßenmusik und der P&S Pausenband glänzend zu unterhalten.

“Ich bin kein Schaf. Dazu tauge ich kaum. Ich habe nichts gegen Schafe, nur selbst bin ich keins“. Seine Texte thematisieren stets seine Ansichten und entspringen immer seiner Meinung. Unterlegt mit einem puristischen Gitarrenspiel, verschmelzen beide, Junge und Gitarre, zu einer geballten Ladung Selbstbewusstsein, die im Herbst 2001 die Ohren eines kleinen Hamburger Labels aufhorchen lässt.

In Zusammenarbeit mit Chris von Rautenkranz (Produzent von Tocotronic, Die Sterne und Slime) kam dann das erste Album ’Dagegen’ und die Single ’Mehr sehn’ über edel records auf den Markt. ’Meer sehn’ wird vom Radio flächendeckend gespielt, hält sich 9 Wochen in den Top 100 und verschafft DJMDG ein neues Level an Aufmerksamkeit.

Tobi sieht seine Bestimmung als Musiker in der Live-Performance. Gigs mit Bands wie “International Noise Conspiracy“, “Extrabreit“ dem “James Blast Orchestra“ oder “Beautiful South“ zeigen die stilistische Bandbreite des Jungen.

Neben einem breiten Publikum jeden Alters lauschen nun auch Journalisten aufmerksam dem Jungen mit der Gitarre. Hier entzweien sich die Meinungen zuweilen extrem - doch genau das ist es, was der Junge mit der Gitarre kalkuliert: Kunst polarisiert immer dann, wenn sie konkret ist - auch wenn es dem einen oder anderen weh tut. Konsens ist Asche, Meinung ist Gold.“

Der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gefällt die konsequente Demonstration dieses Selbstbewusstseins und man schlägt den Jungen mit der Gitarre kurzer Hand als Kandidaten für den Grand Prix 2003 vor. Eine Herausforderung, der er sich stellt: „Ich habe keine Konfliktangst. Ich besitze die Konsequenz, Dinge anzunehmen wie abzulehnen.“

In diesem konkreten Fall blieb Letzteres als Resultat: “Nach dem Grand Prix hatte ich keine musikalische Vision. Ich wollte nur keinen Formatierungsversuchen mehr ausgesetzt sein - und ich wusste, dass dieses Gefühl als Chance begriffen und genutzt werden muss!“

Weg von Formaten und Vorstellungen, wie der Junge und seine Gitarre zu klingen haben, bewegte er sich zielstrebig in das kreative Umfeld seines Vertrauens: Also - Gitarre in die Hand, ab auf’ s Chef-Sofa in den 4. Stock und fertig ist der Plattendeal beim jüngst gegründeten Sub-Label der edel records GmbH “Content“.

Hier legte man die musikalische Produktion des zweiten Albums ausschließlich in die Hände des Künstlers, wie es typisch für einen Content-Release ist. Eine Entscheidung, die sich, das zeigen die darauf folgenden Monate Studioarbeit, für beide rentieren soll.

Tobi und sein Trio spielen mit großer Unbefangenheit ein Album ein, das unter Berücksichtigung der vorhandenen Mittel den Künstler am Ende selbst überrascht. „Wir Drei werden dieses Album immer lieben. Es ist in erster Linie für die Fans, für den Spaß an der Live-Musik geschrieben. Wir sind und werden daran wachsen - und das ist alles, worum es geht.“

Dem Jungen am Rockbass, Stefan Nietzky (ca.30), ehemaligem Gründungsmitglied von “Wir sind Helden“, unterschreibt Tobi nicht nur eine konsequent songorientierte Arbeitsweise im Tieftonbereich, sondern schätzt auch seine Qualitäten als Partner im Management (voll:kontakt). Stefan Nietzky ist Vize im DJMDG Universum.

Der Junge am Schlagzeug, Marco “Muckel“ Möller (ca.20), ist ein absoluter Glücksgriff für die Band, da seine Spielfreude buchstäblich unüberhörbar ist. Abgesehen davon ist er auch optisch eine Augenweide, frei nach dem Motto: „Einer muss es ja machen“. Er macht es richtig.

Aber auch der Junge selbst tritt als Instrumentalist deutlicher in Vordergrund als bisher. Die Vielseitigkeit der neuen Eigenkompositionen erfordert spielerisches Können und stilistische Präzision. Beides wird anstandslos geleistet. Ein absolutes Maß an Authentizität ist ihm wichtig, denn jetzt weiß er, was für ihn gut ist - keine Kontrolle - und das hört man deutlich.

„Ich werde immer so gut spielen wie ich kann - aber ich bin Künstler und kein Kunsthandwerker“, kommentiert er das musikalisch komplexere Gesamtbild, das übrigens seinen Vater als Flötist, Pianist und Organist sowie den Chor der 7. Klasse einer Schule aus der Schweiz, ein russisches Schifferklavier und das virtuose Cello von Hagen Kuhr mit einschließt.

Sehr viel selektiver als ’Dagegen’, basiert ‚Im Affekt’ auf der klar strukturierten Vision der musikalischen Befreiung. Die Kraft dieses Ausbruchs beschreibt der Rock, den Schlüssel dazu liefert der Pop: “Pop bedeutet, sich neu zu erfinden. Whatever it takes.“ Das einzige Reglement, dem DJMDG sich in diesem Zuge unterwerfen will, entstammt dem Popformat selbst: „Meine Songs werden sich immer bei etwa drei bis vier Minuten bewegen“.

So führt der Junge mit der Gitarre den Hörer durch seine neuen Songs, in denen er als reisewilliger Liebhaber, Terrorist der Musikermafia und Töffelbands, zynischer Gegner der Casting-Gesellschaft, begeisterter Fan seiner Fans, Eintreiber des Kindergelds, Reißwolf der Szenepresse, Schattenmann und letztlich als Waffe selbst seinen Gefühlen freien Lauf lässt. Die Lieder, von denen nicht eines dem anderen gleicht, untermauern und beweisen einen eigenen Stil, der sich in Tobias musikalischer Vergangenheit abzeichnete und heute auf Track 13 seines zweiten Albums vom Hörer endgültig verstanden wird.

Und wenn man bedenkt, dass: „man für sein erstes Album ein ganzes Leben, für sein zweites jedoch nur ein halbes Jahr Zeit hat“, kann man das des Jungen mit der Gitarre als wirklich gelungen bezeichnen.

 

DJMDG - DER JUNGE MIT DER GITARRE -  DAGEGEN ALBUM: IM AFFEKT

VÖ: 10.05.04

edel

 

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