SUGABABES

SUGARBABES

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Die SUGABABES im Jahr 2000

 - die Shootingstars des jungen Jahres. Mittlerweile dürfte jeder ihre Gold-Single Overload (Charts: #3) kennen, die an Reife und Groove so ziemlich alles schlägt, was sich zur Zeit in den Charts tummelt. Die leicht unterkühlte und höchst stilvolle Erotik von Keisha Buchanan, Mutya Buena und Siobhan Donaghy hat nichts mit den vielbeschworenen Girl-Groups a la All Saints oder gar den Spice Girls zu tun, sondern fasziniert durch ihre Einzigartigkeit.

Die Sugababes wuchsen in London auf und trafen auf einer Geburtstagsparty vor drei Jahren aufeinander. Damals waren Siobhan Donaghy (irischer Abstammung) und Keisha Buchanan (jamaikanischer Abstammung) knapp 13, und Mutya Buena (ihre Vorfahren kommen aus Spanien, China, den Philippinen und England) erst 12 Jahre alt, und sie unterhielten sich über das, worüber junge Mädchen sich so unterhalten: Schule, Eltern, Jungs - und natürlich Musik.Es dauerte nur wenige Minuten und sie sangen einander ihre Lieblingssongs vor, erst einzeln, dann einander abwechselnd und schließlich zusammen. Damit war die Sache dann schon fast gelaufen und die drei Mädels verabredeten sich fortan, um gemeinsam zu singen, entwarfen die ersten eigenen Melodien und Texte und nannten sich Sugababes. "Den Namen hatten wir uns ausgesucht, weil wir alle drei auf Süßigkeiten stehen," erklärt Keisha. "Das ist ja schon drei Jahre her und mittlerweile fragen wir uns, ob der Name wirklich so gut ist, denn er klingt uns eigentlich zu kindlich." Nun, die nächsten Jahre werden zeigen, ob man mit den Sugababes nur süße Mädels oder nicht doch etwa High-End-Popmusik verbinden wird. Drei Jahre harter Arbeit haben die Sugababes hinter sich, zusätzlich zu den üblichen Belastungen durch die Schule. Und sie wissen, was sie nicht wollen: Sie wollen keine Talk-Show-Gäste sein, keine schlechten Schauspielerinnen und keine TV-Präsentatoren. Die Sugababes wollen auf die Bühne und zwar oft und live. Sie sind glücklich, dass ihre Sache hochinspirierte, intelligente und soulvolle Popmusik ist. Viel mehr lässt sich über die Durchstarter des Jahres 2001 nicht sagen: in diesem Alter kann man noch keine großangelegte Geschichte erwarten. Die Sugababes sind frisch, sie sind neu und sie sind sehr gut. Viel mehr interessiert eigentlich nicht.

One Touch  schoss auf Anhieb von 0 auf 7 in die Album-Charts.

Aus One Touch stammt nicht nur Overload, sondern auch der vorliegende Song
Run For Cover, der ebenfalls das typische SUGABABES-Flair mit sich bringt und zum Tanzen und Träumen gleichzeitig einlädt.

Die Single enthält unter anderem einen Housemix, einen J-Walk Remix im R&B-Style und einen Bonustrack mit dem Titel Don't Wanna Wait.

 

News August 2001

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Nachdem die SUGABABES, Englands top-selling Mädchenband, letzte Woche eine Änderung ihres Line-Ups ankündigten, gibt es nun mehr Infos und auch Photos mit Heidi Range, der neuen Stimme im Erfolgstrio.

Die 18-jährige Heidi gehörte zur Urbesetzung der Atomic Kittens, verließ die Band aber, um eigene musikalische Wege zu gehen.

Ihr Album One Touch begründete ihren weltweiten Durchbruch. Aus diesem erschien, noch in der alten Besetzung mit Siobhan Donaghy, am 17.9.2001 die Single "Soul Sound".

Heidi, Mutya und Keisha sind bereits zusammen im Studio, um an neuem Material zu arbeiten, das im Frühjahr nächsten Jahres erscheinen wird

 

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SUGABABES - 2002

Die Gründungsmitglieder Keisha Buchanan und Mutya Buena sind dem Urban-Pop-Core der Band  treugeblieben, doch werden sie jetzt durch die herausragende Sängerin Heidi Range aus Liverpool verstärkt. Wenn die Band zu Anfang ihrer Karriere noch eine musikalische Vorreiterrolle auch aufgrund ihrer damals noch äußerst jungen 16 Lenze innehatte, ist der mittlerweile erfahrenere und ausgeglichenere Dreierpack endgültig mehr als nur dazu qualifiziert, in der Welt der dreistimmigen Harmonie-Gesänge für Aufruhr zu sorgen und "gesetzten" Stars mal ordentlich Feuer unterm Allerwertesten zu machen. Und dabei auch noch enormen Spaß zu haben und zu verbreiten!

"Ich weiß nicht genau, ob wir es bisher geschafft haben, unsere Persönlichkeit richtig rüberzubringen, aber jetzt glaube ich, dass wir die Chance haben, das zu schaffen", sagt Keisha. "Keiner würde sich wohl vorstellen können, dass ich immer viel Quatsch mache, mehr so ein grimassenschneidender Jim Carrey-Typ bin; dass Mutya immer rotzfrech ist und Heidi einen sehr, sehr eigenen Kopf hat - aber ich glaube, dass wir es nun schaffen, dass unmissverständlich rüberzubringen. So, dass wirklich jeder es bemerken wird."

Für den ersten Song, der aus dem neuen Line-up resultiert, bearbeiteten die Sugababes zusammen mit der '80er Electronic-Pop-Ikone Gary Numan dessen alten Hit "Are Friends Electric?" Denn nachdem die Sugababes eine Bootleg-Version des 1979 entstandenen, mit dem Gesang von Adina Howard abgerundeten Hits gehört hatten, gingen sie direkt ins Studio, um ihren eigenen Flow dem neubearbeiteten Track aufzudrücken, und was dabei herauskam war so heiß, dass eines sofort klar war: "Freak Like Me", so der Titel, musste die erste Single werden.

"Wir sind sehr glücklich über den Track", sagt Keisha. "Er hat was besonderes und klingt nicht etwa seelenlos nach Pop-Musikern, die auch mal versuchen wollen, R&B-Material zu interpretieren."

Obwohl die Girls nach wie vor Teenager sind - jetzt allerdings mit mindestens doppelt soviel Selbstbewusstsein ausgestattet - haben sie nun endgültig das Fundament für ihre zweifelsohne große Zukunft gegossen. Im Herbst 2001 wechselten sie das Label und unterzeichneten bei Universal, stellten so sicher, dass - von Universal unterstützt - ihr kreativer, persönlicher Input und Einsatz auch wirklich umgesetzt wird. Zusätzlich verstärkt und aufgefrischt durch das fantastische Können von Heidi Range, die nach dem Weggang von Siobhan Donaghy im Spätsommer 2001 das Sugababes Line-up wieder komplettierte.

Wobei der Wechsel eigentlich als eine normale, natürliche Weiterentwicklung der Band zu sehen ist, denn Keisha und Mutya sahen ihre Zukunft eher im Garage- und HipHop-Sound, wo hingegen Siobhan sich mehr in Richtung Indie-Rock bewegte. "Wir hatten uns einfach auseinander entwickelt. Und das ist es auch schon", so der Kommentar von Keisha.

Auf der Suche nach Ersatz fanden dann einige Auditions statt - aber ohne die Teilnehmer wissen zu lassen, wofür sie eigentlich vorsangen. "Keisha und Mutya waren gar nicht im Raum, als ich vorsang. Dann steckten sie irgendwann ihre Köpfe durch die Tür", erinnert sich Heidi. "Die hatten so eine Art Geheimsprache. Sie tuschelten während des Vorsingens und ich dachte die ganze Zeit: 'Was, bitte, reden die da?'"

Doch schnell war es klar - mit dieser Ausnahmestimme und ihrer ungezwungenen Selbstsicherheit musste Heidi mit ins Boot. "Ich glaube, dass wir mehr hinzu bekommen als verloren haben, denn Heidi steuert dem Sound ihr ganz eigenes, neues Element bei - und das sage ich wirklich nicht nur so dahin", betont Keisha. "Als die Leute sie zuerst gesehen haben, dachten einige wohl, sie müsse gar nicht singen können, weil sie so gut aussieht, so als Art Staffage. Aber das ist natürlich absolut dummes Zeug, was auch unser Gesang nachdrücklich beweist. Schließlich sind wir eine Gesangsgruppe!"

Begonnen hatte Heidi's Laufbahn bei Auftritten in Musicals und Theateraufführungen während ihrer Schulzeit, die dann schließlich in ihrer ersten Band mündeten - den Atomic Kitten. Damals war sie gerade mal 15 Jahre alt. Alles in allem war das schon eine gute und wichtige Erfahrung. Trotzdem versuchte sie in den folgenden drei Jahren, eine Solo-Karriere zu starten.

"Ich wollte mehr R&B machen, eine etwas andere künstlerische Richtung einschlagen", sagt sie. "Eben genau so, wie wir es jetzt gemeinsam machen - wir singen zusammen mit einer Live-Band und schreiben unser eigenes Material. Und das ist es, was ich wollte und liebe."

Heidi's Erfahrungen passen in diesem Zusammenhang einfach perfekt zu der Entwicklung, die die beiden Schulfreundinnen Keisha und Mutya gemacht haben - von Teenager-Partys hin zu cleveren Pop-Girls, die geniale Harmonien singen. Die Wurzeln der Band entwickelten sich in ihrer frühen Londoner Schulzeit, als Keisha und Mutya ihr Faible für R&B-Gesang entdeckten, nach und nach ihren eigenen Sound entwickelten und Einflüsse der Underground-Clublandschaft Londons und US-Diven in sich aufsogen.

Keisha und Mutya ergatterten dann 14-jährig ihren ersten Record-Deal, und mit 16 (September 2000) schafften sie mit dem unwiderstehlichen, frischen "Overload" ihren Durchbruch. Die Debüt-Single enterte geradewegs die Charts und schaffte es bis auf Platz #6. Das Publikum war von der umwerfenden Natürlichkeit der Band sofort hingerissen und begeistert. In dem folgenden Durcheinander aus "Top Of The Pops"-Auftritten, Foto-Sessions, Award-Feierlichkeiten und genau beobachteten, frühen  Live-Shows lernten die Sugababes ständig hinzu, wuchsen künstlerisch und steigerten geradlinig ihr Können ebenso wie ihre Leistungskurve.

Ihr Debüt-Album "One Touch" erschien dann im November 2000 und erhielt begeisterte Kritiken mit dem Konsens, dass der Sugababes-Mix aus R'n'B, Garage und Soul "mehr TLC als Mel C" ähnelt. "Overload" wurde für den Brit Award nominiert und schon im Sommer des folgenden Jahres, nach zwei weiteren herausragenden Singles - "New Year" und "Soul Sound" - spielten die Sugababes auf allen möglichen Festivals und tourten in der ganzen Welt. Sie waren nicht weniger als die ersten Vertreter einer Art "Teenager-Motown'n'Two Step Street Soul"-Richtung.

Doch jetzt geht es erst richtig los. Anders ausgedrückt: Waren alle Einträge in dem "Band-Tagebuch" bisher in schwarz-weiß geschrieben, kommt jetzt Farbe ins Spiel. Die Sugababes gibt's nun auf Breitwand und leuchtend bunt in Technicolour.

Denn das neue Album verspricht einen musikalischen Festschmaus, bestehend aus unterschiedlichen, aber stets leckersten Gängen. Da gibt es knurrige R&B-Street-Sounds, Rock- und HipHop-Einflüsse, Garage-Anleihen, Balladen, Tracks, auf denen die Girls rappen und Songs, die das Erwachsenwerden thematisieren.

Und die kreative Regie liegt jetzt viel stärker in der Hand der drei Protagonisten. Die Stimmen von Keisha und Mutya sind gewachsen und haben sich deutlich hörbar entwickelt, dazu steuert Heidi eine riesige Portion Frische, Zuversicht und Optimismus bei. Und natürlich ihr Können. Die authentische, ehrliche Art der drei Girls und die enorme Ausdruckskraft ihres Gesanges reiben sich geradezu faszinierend mit eben den Elementen, die die Schwere der Clubs und Bars, der Autos und der Schlafzimmer ausmacht. Die Sugababes sind alles andere als nur eine weitere Mädchenband - und sie haben einen sehr präzisen Enthusiasmus und eine eindeutige Vision.

"Ja, wir haben uns enorm weiterentwickelt", schließt Keisha. "Dieses ganze 'sind sie nicht süß'-Gerede fasst nicht mehr. Und das werden wir den Leuten beweisen. Denn der Grund, warum wir das alles tun, ist doch der, dass wir es einfach lieben, Musik zu machen - und nichts und niemand wird sich uns dabei in den Weg stellen können."


Aus den kleinen, süßen Sugababes, die sich aufgemacht haben, die Welt zu erobern, sind ganz exquisite, extrafeine "Soul-Star-Sugaladys" geworden...

Single: "Freak Like Me" out now

Single: "Round Round" VÖ: 26.08.02

SUGARBABES - angels with dirty faces ALBUM: angels with dirty faces

VÖ: 16.09.02

Universalrecords

Reinschauen in das Video:  round round

Flashcard: 

In alle !!! Tracks reinhören bei der CD-Vorstellung.

 

SUGARBABES bei der TV Show POP 2003 von Sat1

 

SUGARBABES, Auftritt beim Radio Award 2005 ...

 

 

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