ANGELIKA EXPRESS

ANGELIKA EXPRESS

Foto: Promo

Angelika Express aus Köln sind Alex Jezdinsky (Schlagzeug, Chorgesang), Robert Drakogiannakis (Gitarre, Gesang) und Jens Bachmann (Bass, Gesang). Das Debütalbum des Trios ist im März 2003 beim Independent-Label Paul! erschienen und enthielt die Club-Hits „Teenage Fanclub Girl“ und „Geh doch nach Berlin“. „Geh doch nach Berlin“ avancierte auf der Popkomm 2003 zur Aufbruchshymne der ab 2004 in Berlin stattfindenden Musikmesse.

Eine der zackigsten und exzessivsten Livebands der Republik legt nach. Seit der Veröffentlichung ihres gefeierten Debütalbums im März haben sich die drei Anzugträger kreuz und quer in Deutschland und Österreich einen Namen gemacht. Während dieser Ochsentour entstanden in Tourbus und Hotel neue Lieder, von denen fünf einen inhaltlichen Bogen spannen: Mit den Mitteln von Punkrock und Powerpop wird der politische und persönliche Augenblick pointiert festgehalten. Die unverwechselbare Melange aus Parolenhaftem und Hintergründigem mit bretternden Ohrwurmmelodien wurde diesmal in Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Klangspezialist Jem (u.a. Virginia Jetzt!, Naked Lunch, Miles u.v.a.) festgehalten. Der Ausblick geht auf das zweite Album, das in Bälde aufgenommen wird und Anfang 2004 veröffentlicht werden soll. Sounddateien zum Reinhören sowie ausführliche Stellungnahmen der Band zum Inhalt der EP gibt es unter www.ff3d.de/angelika/ep_microsite/amerikaner.html

Quelle: Sony Music

Offz. Homepage:  www.angelikaexpress.de 

 

ANGELIKA EXPRESS - ICH BIN KEIN AMERIKANER

EP: ICH BIN KEIN AMERIKANER

VÖ: 24.11.03

Sony Music

CD-Vorstellung

 

Es war kein Alltag, als im Januar 2003 die Punkrock-Hymne des Jahres aus der Stadt kam, in der einst Minimal-Techno erfunden wurde: "Geh doch nach Berlin" preschte es von Köln aus durch die Republik. Selbst in der Hauptstadt wurde dazu getanzt. Da war der Alltag für drei Helden im Anzug zu Ende: Plötzlich waren Jens Bachmann, Robert Drakogiannakis und Alex Jezdinsky das beste Powerpoptrio, das dieses Land je hervorgebracht hatte. Und von diesem Zeitpunkt an tourten sich die drei den Arsch ab - bei über 100 Gigs, darunter die legendäre Kneipentour durch Köln zur Präsentation des ersten Albums "Angelika Express" mit Miniverstärkern, Mini-Drumset und einer Aufbauzeit von jeweils fünf Minuten in sechs Kneipen: Hinstellen, Einstöpseln, Zack, drauf und los. Es ist immer noch atemberaubend, wie diese Band live alles abräumt, was sich im Raum befindet. Blut, Schweiß und Tränen - und die Frage, ob mehr davon vor oder auf der Bühne fließen. Das ist Punkrock, keine Frage!

Alltag für alle? Klar, das Bandleben ist für Angelika Express derweil zu einem solchen geworden, und wären die Themen der Songs tatsächlich Alltag für alle, wäre diese Welt eine gute. Wenn Robert von 1970 singt ("Alle Menschen dürfen rauchen, und im Fernsehen sowieso"), von der "traurigen Frau aus Köln" ("Nico Päffgen"), von Antonia, der Jungschauspielerin ("Morgen bist du nicht mehr da ..."), oder wenn er ahnt "Es wird böse enden" und uns in eine Gefühls- und Gedankenwelt Einblick verschafft, die wir alle ganz alltäglich kennen, so aber noch nicht formuliert haben, dann erlangen Angelika Express eine ungeahnte Tiefe. Man sollte über alle Songs hier ein paar Worte verlieren, aber die volle Größe lässt sich natürlich nur selbst erhören: bei "Rock Fucker Rock", dem von Labelmate Claudia Kaiser (Moulinettes) gesungenen "Ich bring dich besser um", dem als Live-Hit bekannten "Radio" oder bei der ersten Singleauskopplung "Nimm mich mit". Geschichten, Emotionen und Reflektionen: alles ganz großes Kino mit kleinem Budget. Und alles nicht wirklich alltäglich - oder etwa doch?

Martin Steuer

 

ANGELIKA EXPRESS - ALLTAG FÜR ALLE

ALBUM: ALLTAG FÜR ALLE

VÖ: 29.03.04

Sony Music

CD-Vorstellung

 

 

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