L´AME IMMORTELLE

L’ÂME IMMORTELLE machten erst kürzlich durch ihre Zusammenarbeit mit den Labelkollegen OOMPH! von sich Reden. Auf deren zweiter Top Ten-Single „Brennende Liebe“ übernahm nämlich niemand geringeres als Sonja den weiblichen Gesangspart.

Nach einer 7- jährigen Karriere in der internationalen Gothic-Szene präsentieren L'ÂME IMMORTELLE mit "5 Jahre" nun ihre erste Single bei GUN Records.

Thomas Rainer (vocals/programmings/keyboards) und Sonja Kraushofer (vocals) bringen mit dieser Single erneut auf den Punkt, worum es bei L'ÂME IMMORTELLE geht: Grosse Gefühle transportiert von einer einmaligen Mischung aus zeitgemässem Gothicrock und elektronischen Elementen.

Mit "5 Jahre" verarbeitet Mastermind Thomas Rainer, der sich auch für alle Texte verantworlich zeigt, seine eigenen biographischen Erfahrungen.

"5 Jahre" ist der Vorbote des Albums "Gezeiten", welches auch von einer umfangreichen Deutschlandtournee begleitet wird.

Offz. Homepage:  www.lai-music.com

 

L´AME IMMORTELLE - 5 JAHRE

 

SINGLE: 5 JAHRE

VÖ: 30.08.04

GUN / BMG

 

CD-Vorstellung

 

Die Historie dieser Band, eine lange, verzweigte Geschichte, ist prototypisch für die Szene, die wir dem Halbdunkel zugeschrieben haben. 1996 von Thomas Rainer und Hannes Medwenitsch gegründet, sorgt schon eines der ersten Resultate der Kollaboration der seelenverwandten Österreicher für Aufhorchen: „Life will never be the same again“. In der Tat. ´97 dann das erste Album, „Lieder die wie Wunden bluten“. Man halte fest: Zweisprachigkeit, ungenierte Orientierung an internationalen Vorbildern, eine eigene Vision aber selbstbewußt im Marschgepäck. Und natürlich sind da - spätere Alben heißen „In einer Zukunft aus Tränen und Stahl“, „Wenn der letzte Schatten fällt“, oder „Seelensturm“ - dieser Drang zum Pathos, diese hemmungslose Selbstverliebtheit und grell leuchtkräftigen Bilder, die Gothic eine unleugbare Sogwirkung verleihen. Grosses Theater im (zunächst) kleinen Rahmen.

Sonja Kraushofer stößt zu L’ÂME IMMORTELLE - ein feuerroter Bühnenmagnet, der die Blicke der Fans förmlich anzieht, wichtiger aber noch: die kraftvolle weibliche Stimme, die dem abgründigen vokalen Wüten von Thomas Rainer Konter bietet. Anno 2001 kommen mit dem Konzeptalbum „Dann habe ich umsonst gelebt“ erstmals Streicher und eine Chartplazierung in Deutschland ins Spiel. Ein dunkler Moment ist dagegen der Ausstieg von Gründungsmitglied Hannes Medwenitsch aus gesundheitlichen Gründen. Der Erfolg der Nachfolge-CD „Als die Liebe starb“ wertet die Entscheidung, als Duo weiterzumachen, als richtig. 2003 hält man mit „Seelensturm“ erstmals Rückschau, eine Tour führt bis nach Moskau.

Dieses Jahr wird nun, soviel läßt sich auch ohne aberwitzig visionäre Phantasie prognostizieren, das Jahr von L’ÂME IMMORTELLE. Mit Gun Records / BMG stärkt nun ein Major dem Act den Rücken, ohne dass auch nur ein Abstrich an der Glaubwürdigkeit oder der - stets ohne Berührungsängste und Selbstbegrenzungen gelebten - Szeneverbundenheit vorgenommen worden wäre.

Jüngstes Beispiel dafür ist die Kollaboration mit den Labelkollegen Oomph!. Auf deren Top Ten-Single „Brennende Liebe“ übernahm nämlich niemand geringeres als Sonja den weiblichen Gesangspart.

Nun ist es an der Zeit für ihr „eigenes Ding“:

Das Album „Gezeiten“ (VÖ: 20.09.04), von den Produzenten John A. Rivers (Dead Can Dance) und Rhys Fulber (Fear Factory, Paradise Lost, Front Line Assembly) zu dunklem Funkeln poliert, ist das richtige Statement zum richtigen Zeitpunkt. Hochkonzentrierte Emotion - zwischen aggressiver Anklage und innehaltender Selbstreflektion, zwischen Liebe, Trauer, Resignation, Wut und Schmerz. „Es geht um Menschen“, so Thomas Rainer, „die nicht mehr zueinander finden können. Es geht um Menschen wie du und ich.“

Text: Super Sonic Records

 

L´AME IMMORTELLE - GEZEITEN

 

ALBUM: GEZEITEN

VÖ: 20.09.04

GUN / BMG / SUPER SONIC RECORDS

 

CD-Vorstellung

 

Das 2002 veröffentlichte Album „Als die Liebe starb“ setzte in konzeptioneller wie grafischer und musikalischer Umsetzung neue Maßstäbe. Um das „Tagebuch einer verlorenen Liebe“ möglichst authentisch abzubilden, entschied sich die Band für handgeschriebene Texte und eine Abfolge der Songs, die den chronologischen Verfall der Liebe dokumentieren sollte, angefangen mit dem „21. Februar“, der kein fiktives, sondern das tatsächliche Datum des auslösenden Moments darstellte, über Songs wie „Letting Go“, „Aus den Ruinen“, „Lake Of Tears“ bis zu den abschließenden Tracks „Im Tod vereint“ und „Disharmony“, die allesamt nichts an Deutlichkeit vermissen ließen und ein schonungslos offenes Abrechnen mit der verlorenen Liebe/Geliebten – inklusive all der damit verbundenen Wut und Trauer und Verzweiflung - darstellten. 

Dieses mitreißende Konzept präsentieren L´ÂME IMMORTELLE schließlich auch in einer spannenden Live-Umsetzung auf ihrer der DVD „Disharmony – Live!“, die bisher nur in einer limitierten Auflage erhältlich war und nun Anno 2005 (VÖ 31.01.05) wiederveröffentlicht wird.  

Die Band folgte dabei der Chronologie des Albums, so dass man zu Konzertbeginn Thomas Rainer über seinem Tagebuch sitzen sieht. „Disharmony“ bildet wie auf dem Album auch den Abschluss des Konzerts, das am 28. Februar 2003 in der „Centralstation“ in Darmstadt aufgezeichnet wurde. Der Re-Release von „Disharmony – Live!“ erscheint im Amaray-Package, das zum einen die DVD „Meine toten Augen“ mit elf Tracks enthält und zum anderen die Audio-CD „Mein stummes Gebet“, die mit den beiden zusätzlichen Tracks „Another Day“ und „Changes“ aufwartet. Neben den Highlights des Albums „Als die Liebe starb“ präsentiert das Live-Aufgebot auch die Klassiker „Gefallen“, „Bitterkeit“, „Judgement“ und „Life Will Never Be The Same Again“. So bietet die DVD  „Meine Toten Augen“ ausschließlich die größten Club-Hits und Balladen dieser Ausnahmeformation und vermittelt vorzüglich die einzigartige Live–Atmosphäre ihrer beeindruckenden Shows. Als Bonus enthält die DVD ein Interview mit Thomas und Sonja, sowie ein „Behind The Scenes“-Feature. 

Mittlerweile zählen L´ÂME IMMORTELLEzu den beliebtesten Aushängeschildern der Gothic-Szene. Ein Jahr nach Veröffentlichung der DVD „Disharmony – Live!“ erregten sie durch ihren Beitrag zur Oomph!-Single „Brennende Liebe“ auch über die eigene Szene hinaus größte Aufmerksamkeit, wechselten zu GUN Records und veröffentlichten dort 2004 ihr Top 20 Album „Gezeiten“, aus dem sie erfolgreich die Singles „5 Jahre“ sowie „Stumme Schreie“ auskoppelten und „Fallen Angel“  am 14.02.05 folgen lassen.

 

L´AME IMMORTELLE - DISHARMONY - LIVE !

 

DVD: DISHARMONY - LIVE !

VÖ: 31.01.05

GUN / BMG

 

DVD-Vorstellung

 

Bereits im vergangenen Jahr setzten L’âme Immortelle ihrer Liebe zum amerikanischen Großmeister der phantastischen Literatur, Edgar Allan Poe, mit ihrer Hit-Single „5 Jahre“ aus dem letzten Album „Gezeiten“ ein anerkennendes Denkmal und waren damit in der von Bastei-Lübbe herausgegebenen Hörbuch-Reihe zu Poe vertreten.

In diesem Jahr setzt die österreichische Band um Mastermind Thomas Rainer und Sängerin Sonja Kraushofer diese Kooperation fort und widmet sich mit ihrer neuen Single „Dein Herz“ einmal mehr einer bei Poe vorherrschenden Thematik - der höchst empfindsamen Erregung des Herzens, der Sehnsucht nach Rückkehr in eine glücklichere Vergangenheit.

Dabei bedienen sich L’âme Immortelle einmal mehr ausdrucksvoll der deutschen Sprache, umschiffen souverän ausgelutschte Klischees und bringen ihre zärtlichen, sehnsüchtigen Empfindungen mit einer emotionalen Wucht auf den Punkt, die leider viel zu selten in der deutschen Musikszene geworden ist.

Musikalisch verbindet die Band wiederum elektronische, rockige und klassische Elemente zu einem organischen Ganzen, dem Sonja mit ihrer eindringlichen Stimme die Krone aufsetzt. Die klassischen Instrumente, die den Verlust des vergangenen Glücks beweinen, und ihr kraftvoller Einsatz im Verbund zum Refrain, der die Hoffnung wie eine helle Fackel zum Leuchten bringt, sorgen für viel Abwechslung in einem starken Song, der zu Herzen geht.

 

L´AME IMMORTELLE - DEIN HERZ

 

SINGLE: DEIN HERZ

VÖ: 26.05.06

GUN / Sony BMG

 

CD-Vorstellung

 

Ein neues Album des österreichischen Duos L’ÂME IMMORTELLE bedeutet alles, nur das nicht: die Wiederholung erfolgserprobter Konzepte oder einfach nur tradierter Schöpfungsmechanismen. Vielmehr wagen Thomas Rainer und Sonja Kraushofer mit jedem neuen Werk eine – wenn auch gut vorbereitete – Expedition ins Ungewisse, in den unentdeckten Dschungel elektronischer Klangbereitung, in die unausgeloteten Tiefen rockiger Unmittelbarkeit und in die nie erreichten Höhen akustischer Akzentsetzung. Auch mit dem neuen Album „Auf Deinen Schwingen“ begibt sich der erfolgsverwöhnte Gothic-Act auf neues Terrain und präsentiert sich so kraftvoll rockend wie nie zuvor, ohne die elektronischen Elemente zu vergessen, die gerade die ersten Alben „Lieder, die wie Wunden bluten“ (1997), „In einer Zukunft aus Tränen und Stahl“ (1998), „Wenn der letzte Schatten fällt“ (1999), „Dann habe ich umsonst gelebt“ (2001) und „Als die Liebe starb“ (2003) geprägt und zu Meilensteinen der Gothic-Szene gemacht haben. 

Mit dem letzten Album, dem von John Rivers und Rhys Fulber (Paradise Lost, Delerium, Front Line Assembly) produzierten und im Herbst 2004 veröffentlichten „Gezeiten“ (mit den Hit-Singles „5 Jahre“, „Stumme Schreie“ und „Fallen Angel“), schienen L’ÂME IMMORTELLE bereits die rockige Attitüde für sich als adäquates Ausdrucksmittel für die höchst expressiven Gefühlsausbrüche entdeckt zu haben, von denen die zutiefst emotional berührende Musik von L’ÂME IMMORTELLE immer gelebt hat. Das wurde noch leicht kokettierend bereits bei „Brennende Liebe“ deutlich, der OOMPH!-Single, zu der Sonja den Gastgesang beisteuerte, aber auch erst kürzlich bei „Dein Herz“, dem vor wenigen Wochen veröffentlichten Titelsong zum ambitionierten Edgar-Allan-Poe-Hörbuch-Projekt „Visionen“.

Mit „Auf Deinen Schwingen“ gehen Thomas und Sonja dennoch einen Schritt weiter. 

Zwar rankt sich thematisch wieder alles um die Liebe, doch wird sie diesmal noch facettenreicher abgedeckt, flüstert Sehnsucht, seufzt Verlangen, wird zum Ventil für Enttäuschung, Verzweiflung und Wut (wunderbar bei „Du siehst mich nicht“ auf den Punkt gebracht). Letztlich stoßen bei „Auf Deinen Schwingen“ die emotionalen Gegensätze so stark aufeinander wie nie zuvor. Das ist vor allem dem ungemein komplexen Konzept zu verdanken, das sich während der Songwriting–Phase aus den gewohnt stark autobiographisch geprägten Texten von Thomas Rainer als eigenständige Geschichte entwickelte, die im weiteren Verlauf fast Romanform angenommen hat. Natürlich geht es wieder um einen Mann (dargestellt/gesungen von Thomas) und eine Frau (Sonjas Rolle). Um sich der schönen, aber verletzlichen Frau zu nähern, verfolgt der Mann das Objekt seiner Begierde, bis sie sich zunehmend bedrängt fühlt und sich die Situation immer mehr zuspitzt, je intensiver der Mann ihr nachstellt und an einer mathematischen Formel für ihr gemeinsames Glück bastelt. Wie das Drama in dem Stück „Der letzte Akt“ endet, soll hier jedoch noch nicht verraten werden …Für die optische Umsetzung der Geschichte von „Auf deinen Schwingen“ zeigt sich einmal mehr Ingo Römling verantwortlich, der schon die Welten von „Gezeiten“ auf eindrucksvolle Art und Weise zum Leben erweckte. 

Um das breiter gefächerte Gefühlsspektrum entsprechend abwechslungsreich musikalisch umzusetzen, haben sich L’ÂME IMMORTELLE diesmal Hilfe von Johnny Lee Michaels (The 69 Eyes) geholt, der sich vorwiegend um die rockigen Elemente (Gitarren, Bass, Drums) gekümmert hat, während Thomas den elektronischen Part in Eigenregie realisierte, wie überhaupt die Band diesmal ungemein viel selbst in die Hand genommen hat und etliche Freunde ins eigene Studio in Wien einlud. Darüber hinaus sind die feinen wie aufwändigen Orchestrierungen in den Songs „Auf Deinen Schwingen“, „Der Letzte Akt“, „Sometimes Love Is Not Enough“, „Last Will“ und „Destiny“ gemeinsam mit Paul Steinbauer, einem Wiener Komponisten und Arrangeur, entstanden. Produziert wurde „Auf Deinen Schwingen“ in England und Finnland, größtenteils aber in Wien, wo es vom langjährigen Wegbegleiter und Live-Tontechniker der Band, Bernd Mazagg, auch gemischt wurde. 

Der einfühlsame Titeltrack verführt mit schweren Streichern und Sonjas verzaubernder Stimme, bevor der Refrain im kraftvollen Duett mit Thomas und wuchtigen Rock-Gitarren gipfelt, während im Mittelteil sogar Platz für eine kleine Industrial-Kakophonie bleibt. Auch „Herzschlag“ wird von Sonjas verträumten Vocals geprägt und kann sich souverän gegen die bald einsetzenden Gitarren-Riffs und akzentuiert krachenden Drums behaupten. Pochend elektronisch kommt schließlich „Du siehst mich nicht“ daher, einer zwingenden Club-Nummer, bei der Thomas seinen Frust gegen mächtige Beats und satte E-Gitarren herausschreit. „Phönix“ schließlich vereint einmal mehr die gesanglichen Gegensätze innerhalb des Duos ebenso wie die musikalischen Einflüsse aus Rock, Pop und Klassik zu einem extrem melodiösen Ohrwurm und dokumentiert dabei eindrucksvoll, dass Singles auch jenseits dieser Formatkonventionen ihre Berechtigung haben. Da Sonja und Thomas seit jeher aber zweisprachig gearbeitet haben, dürfen auf „Auf Deinen Schwingen“ natürlich auch nicht ein paar englische Texte fehlen. Besonders eindrucksvoll ist dabei der mal von voluminösen, mal einsam zweifelnden Streichern getragene, etwas ruhigere Song „Sometimes Love Is Not Enough“ gelungen, aber auch die eindringliche Rock-Nummer „Run Away“, das sehr experimentell ausgefallene „Destiny“ und vor allem die behutsam inszenierte, von Sonjas fast schon verzweifelt-verträumter Stimme getragene Ballade „Last Will“ fügen sich wunderbar in das herrlich bunte Klangbild von „Auf Deinen Schwingen“ ein, das tanzbare und stimmungsvolle Elektronik, organisch-warme Orchesterklänge und dynamisch-treibende Rock-Elemente gleichberechtigt nebeneinander stellt und die Songs auch abseits des detaillierten Konzepts für sich stehen lassen kann. „Wo komme ich her, wo gehe ich hin“, fragen L’ÂME IMMORTELLE in dem elektronischen, fast balladesken Song „Wohin“. Die Antwort kann nur lauten: Aus dem dunklen Gothic-Underground in populäre Chart-Regionen!

Text: GUN

 

L´AME IMMORTELLE - AUF DEINEN SCHWINGEN

 

ALBUM: AUF DEINEN SCHWINGEN

VÖ: 25.08.06

GUN / Sony BMG

 

CD-Vorstellung

 

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