Uncle Ho

| UNCLE HO feiert 2001
sein siebenjähriges Bestehen. Im Sommer 1994 betraten Julian und Doc
mit Rhythmus-Maschine, Bass, Stimme, winzigem Verstärker und einem Kopf
voller Melodien die Partyszene des Bergischen Landes. Ihr tanzbarer
Crossover war dort bald in aller Munde, aber erst als Drummer Björn die
Rhythmus-Maschine ablöste, konnten sie richtig loslegen. In Windeseile
räumten sie den Wuppertaler Rockförderpreis ab, fanden in Produzent
Tim Buktu und Subway Records ihre erste Musikfamilie und gingen auf
Deutschland-Tour, bevor 1995 ihr Debütalbum „Tilt“ erschien.
8000-mal verkaufte es sich – für drei Lokal-Heroen eine stattliche
Zahl. Ihre Tournee wurde immer länger, obwohl die Hos zwischendurch
noch immer für Zivildienst, Beruf, Ausbildung und Familie lebten.
1997 erschien der Zweitling „Small Is Beautiful“. 10.000 verkaufte Einheiten – und ein überraschender Schlussstrich unter die Arbeit mit dem Buktu-Subway-Team waren das Ergebnis. Danach zog das Trio aus Wuppertal direkt ins globale Dorf: Das US-Label Risk Records entdeckte Uncle Ho auf einer dieser Sampler-CDs, die in Musikzeitschriften kleben. Kurzerhand veröffentlichte es ihr bisheriges Material und die neue Single „Bubblehead“. Eine deutsche Independent-Band ohne Plattenvertrag geht in den USA an den Start? Das war sogar dem Focus einen Artikel wert. Mit harter, aber eingängiger internationaler Popmusik ging es weiter auf Tour, zunächst in Europa (London, Paris; in Madrid als Vor-Band der Smashing Pumpkins), dann gaben sie stürmische Konzerte in der New Yorker Luna Lounge und auf dem Washingtoner WHFS-Festival, sie drehten in Manhattan ihr Video zu „Bubblehead“, der amerikanische Rolling Stone hob die Daumen, College-Radios hoben „Bubblehead“ auf ihre Playlisten. Kurzum: Eine junge deutsche Band kitzelte den Nabel der Rockwelt. Und im eigenen Land? Da fanden Julian, Doc und Björn in Warner-Chapell ihren neuen Musikverlag. 1998 gewann die Band den ‚Pop-Sightseeing Award Triebwerk 98‘ (den größten Popwettbewerb in Nord-rhein-Westfalen) sowie den europaweit durchgeführten ‚Levi’s Newcomer Contest‘. Uncle Ho haben sich auch in Deutschland ihre Fans live erspielt, tourten zuletzt mit Guano Apes, Goldfinger und auf der Crossing-All-Over-Tour 2000 (mit den H-Blockx, Donots und mit myBalloon). Ihr neues Werk „Show Them What You Are Made Of“ ist ihr Debüt auf Columbia Alternative und entstand in den Wuppertaler Heyday-Studios; gemischt hat Tim Tenambergen, Gitarrist der H-Blockx. Dem Album gingen zwei Singles voraus, „I Don’t Care If You Like Me“ und „Come On, Come Clean“. Uncle Ho sind auf einem neuen musikalischen Niveau angekommen. Ihr Crossover-Pop-Metal erwuchs bisher aus so verschiedenen Einflüssen wie Nirvana, P. J. Harvey, Men At Work, Tom Petty, Machinehead oder Rage Against The Machine – nun sind auch die feinen Nuancen dieser Stil-schulen hörbar. Uncle Ho weisen sich mit jedem Stück als Ohrwurmspezialisten aus und weichen dennoch keinen Akkord von ihrer harten Spielart ab. Sie sind junge Meister des Hookline-Minimalismus und haben ihren schonungslosen Tanzboden-Rock in ein Songwriting mit Härte gemeißelt. Viele kleine Melodien geben den Songs Kontur. Knappe Streichersätze, die Böen einer Hammond-Orgel und mehrstimmiger Gesang funktionie-ren da nicht als Weichmacher, sondern erweitern das Flair ihrer Musik. Im verflixten siebten Jahr, in dem so viele Bindungen brechen, stehen Uncle Ho geschlossener da denn je. Die Wuppertaler sind zu einer weltweit gültigen Rock-Institution gewachsen.
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Offz.HP: http://www.uncleho.net |
| Alle
Fotos entstanden bei der Aufzeichnung für Overdrive (VIVA ) am 21.02.01
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Gleichzeitig wurde für Video "all i know" von Uncle Ho aufgezeichnet, jeder der mit im Clip sein wollte hatte die Möglichkeit... |
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Am 22.03.01 waren Uncle Ho auf ihrer Tour in Berlin. Hier Konzertbericht und Fotos. |
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Uncle Ho waren am 19.07.02 beim SUNSET FESTIVAL dabei. Fotos davon hier. |
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NEWS |
| Tom
Nevermann steigt bei UNCLE HO ein
Rechtzeitig zum Tourstart beruhigen Uncle Ho die aufgebrachten Fans nach dem überraschenden Ausstieg von DOC mit der Nachricht, dass ein neuer Gitarrist live dabeisein wird. Alle Termine der sechswöchigen Tour können wie geplant gespielt werden. "Thorsten Sala, Gitarrist von Heyday, wird auf der kommenden Tour der dritte Mann bei Uncle Ho sein." so Schlagzeuger Björn Krüger. Genauso überraschend die Nachricht, dass der ehemalige A&R-Manager von Sony Music Domestic eine neue Wirkungsstätte gefunden hat. "Tom Nevermann wird bei Uncle Ho einsteigen, und zwar in den Tourbus" verkünden Uncle Ho nicht ohne Stolz, "Tom ist der beste Tourmanager, den es momentan gibt". Uncle Ho präsentieren am 11.04.03 ihr neues Album in ihrer Heimatstadt Wuppertal, bevor es mit dem neuen Team dann auf umfangreiche "Everything must be destroyed-Tour"-Deutschlandtour geht. UNCLE HO mit neuen Gitarristen Völlig überraschend hat Gitarrist und Gründungsmitglied Jens "Doc" Schmidt die Band Uncle Ho verlassen. Eine Woche vor Veröffentlichung ihres neuen Albums EVERYTHING MUST BE DESTROYED kommentiert Julian Hanebeck (Bass, Gesang): "Ich wusste, dass Doc wahnsinnig ist, aber ich hätte nicht gedacht, dass er so wahnsinnig ist, wenige Tage vor Tourstart auszusteigen". Die am 11. April 2003 beginnende, zweimonatige Tour zum Album wurde von Uncle Ho nicht abgesagt. "Alle Konzerttickets behalten ihre Gültigkeit" sagt Julian "Wir sind fast am Ziel: Alles muss zerstört werden." UNCLE HO ziehen aktuelle Single zurück "All must be destroyed" sollte die erste Singleauskopplung des aktuellen Albums "Everything must be destroyed" (Vö: 07.04.03) der Wuppertaler Band Uncle Ho werden. Auf Grund des Krieges im Irak haben diverse Rundfunkanstalten kurzfristig die Single aus ihrem aktuellen Programm genommen bzw. erst gar nicht zum Einsatz gebracht. Uncle Ho hat sich entsprechend dazu entschlossen, den Rundfunkanstalten einen alternativen Titel anzubieten. Julian Hanebeck, Sänger
und Songschreiber von Uncle Ho: |
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UNCLE HO am 30.03.03 in Berlin zu Gast bei kenfm. |
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VÖ: 7.04.03 Sony Music / Columbia
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UNCLE HO auf Tour, am 25.05.03 gaben sie in Berlin ihr Konzert. Fotos und Bericht hier. |
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© 2000-2003 by P.Preuss / Backstage7
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